Wenn man meinen Trainingsplan öffnet und sich einmal die Jahresübersicht genauer ansieht, sind die höchst strukturierten Excel-Tabellen mit einigen Begriffe geschmückt, die nicht nur nett aussehen, sondern auch den Eindruck eines ins Detail durchdachten Masterplans vermitteln, der bei Einhaltung unter Garantie zum Erfolg zu führen scheint. „Grundlagenphase 1“, „Aufbauphase 2“ und „Höchstleistungsphase“ lesen sich erfolgsorientiert und lassen deine Motivation proportional, zu einem immer deutlicher werdenden Bild von dir auf einem Siegertreppchen, ansteigen. Bei dem diesjährigen Versuch innerhalb dieser Strukturen zu bleiben musste ich feststellen, dass eine weitere Phase jährlich den Weg in meine wohl behütete Ordnung gefunden hat. Ich möchte somit den wissenschaftlichen Zusatz einer zeitlich nicht gebundenen Trainingsphase integrieren, die namentlich unter „Alles-ist-zum-kotzen 3“ zu finden ist. Auch wenn die Namensgebung variabel und noch etliche Synonyme zu finden wären, ist mir dieser Zeitraum bestens bekannt und liegt nicht sehr lange hinter mir. In genau dieser Zeit überkommen einem Zweifel daran, ob man als Kind nicht vielleicht aus versehen Sysiphos anstatt Darkwing Duck zu seinem Vorbild erklärt hat.
“We are runners, not joggers”. Diese Werbekampagne startete der amerikanische Hersteller Pearl Izumi im Jahr 2008. Damit sind die Slogans für den ein oder anderen sicher nicht neu. Ich finde die Kampagne aber so herrlich böse, dass ich sie an dieser Stelle noch einmal zum Besten geben will.
Ein kleiner Motivationsschub für die lange Trainingseinheit am morgigen Feiertag.
Cinderella – Triathlon Movie from oruminante on Vimeo.
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Am Wochenende blätterte Lena zufällig in der Biographie von Lance Armstrong (“Tour des Lebens”), die noch in meinem Regal stand. Es ist schon einige Zeit her, dass ich diese gelesen habe und hatte daher die Formulierungen gar nicht mehr vor Augen. Liest man einige Textstellen mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der gute Mann zur Leistungssteigerung alles genommen hatte was es nur so gab, wird einem doch etwas schlecht. “Es fühlte sich so leicht an” oder “ich habe nie leistungssteigernde Mittel genommen”. Diese Sätze wirken jetzt erst so richtig dreist gelogen.
Aber Herr Armstrong kann es ja offensichtlich nicht lassen. Soeben habe ich auf sueddeutsche.de gelesen, dass er jetzt Schwimmer werden will. Trotz seiner lebenslangen Sperre darf er bei den Regionalmeisterschaften in seiner Heimat Austin (Texas) an den Start gehen.
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Die Osterfeiertage bieten sich normalerweise an, um den ein oder anderen Kilometer auf dem Rad zu absolvieren. Besonders für uns, da wir nicht nach Mallorca fliegen können. Doch laut Wetterbericht erwartete uns eine „Kältespitze“. Oh, ja toll. Wie einladend…
Aber in 3 Wochen erwartet mich der Mettmanner Duathlon, bis dahin wollte ich eigentlich schon mal auf dem Rad gesessen haben. Bis jetzt kann ich nur 2 kürzere Touren durch die Wuppertaler Region verzeichnen. Also schwangen Lena und ich uns am Ostermontag auf unsere Canyon Bikes
um bei 1° aber bei herrlichem Sonnenschein knapp 45 km abzuspulen.
Es hat wirklich richtig Spass gemacht mal wieder auf dem Zeitfahrrad zu sitzen und vor allem mal ohne die Wuppertaler Berge zu rollen. Lena konnte zum ersten Mal „Lili“ (ihr neues Rennrad) testen und so schnurrten unsere Räder herrlich über den Asphalt. Aber wie (verkopfte) Triathleten leider oft so sind, macht sich aufgrund der Zahlen im Nachhinein Ernüchterung breit, anstatt sich über die schöne Tour zu freuen.
45km ist ja nun nicht wirklich viel.
Aber uns sind die Füße abgefroren.
25 km/h im Schnitt ist nicht wirklich schnell.
Aber es war windig.
Eigentlich hätten wir auch mehr fahren können.
Aber die Runde war zu Ende…
Freunde sind am gleichen Tag mehr und schneller gefahren.
Aber wir laufen am Sonntag einen Halbmarathon.
In etwa so sah unser Zwiegespräch aus. Am Ende bleibt hauptsächlich die Überzeugung, dass bis zu den ersten Wettkämpfen noch einiges passieren muss. Aber ich glaube zu dieser Erkenntnis gelange ich zu Beginn jeder Saison, egal wie lange der Winter scheint. Selbstermahnung: Locker bleiben, alles zu seiner Zeit.
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Unser Freund und Trainingspartner Lars hat am vergangenen Wochenende einen grandiosen Wettkampf bei der Duisburger Winterlaufserie abgeliefert. Über die 10km lief er mit 37:22 Min auf Platz 3 seiner Altersklasse.
Wir sind stolz auf ihn und gratulieren ihm zu dieser super Leistung.
Jetzt kann die Triathlon Saison kommen!
Seinen Bericht gibt es hier.
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Obwohl wir uns eigentlich seit gestern offiziell im Frühling befinden, liegt in Wuppertal Schnee. Für uns bedeutet das, weiter auf der Rolle zu trainieren. Für alle die das gleiche Schicksal teilen, bieten wir die Triathlife Indoor Cycling Hits Vol. 1! 20 schweißtreibende und motivierende Songs.
Viel Spass!
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Während andere auf Mallorca oder Furteventura trainieren machen wir uns ab Freitag in Holland müde. Wir werden eine Woche lang die Insel Texel mit dem Rad umrunden, laufend durchqueren und das ein oder andere Mal beim Trimswim die Touris ärgern.
Wir freuen uns schon tierisch und hoffen auf gutes Wetter.
Jeden Tag werden wir euch mit einem kleinen Bericht an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.
Berichte (einfach drauf klicken):
- Tag 1: Anfahrt
- Tag 2: Erste Tempoeinheit gemeistert
- Tag 3: Erste Anzeichen
- Tag 4: Wintereinbruch
- Tag 5: Wasser in Sicht
- Tag 6: Endspurt!
- Tag 7: Finish
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4.500 km quer durch Europa, von Süditalien ans Nordkap und das in 64 Tagen. Das sind die beeindruckenden Zahlen des längsten Ausdauerlaufs der Welt und Inhalt der Film-Doku “I want to Run – Das härteste Rennen der Welt” von Achim Michael Hasenberg. Bei dem Vorhaben, dieses Rennen zu überstehen (bzw. vielleicht sogar zu gewinnen) begleitet er vier der Teilnehmer mit der Kamera. Er zeigt ihre Beweggründe, dieses Rennen zu bestreiten und den Alltag während eines solchen Rennens: Essen, Laufen, Schlafen.
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…ein ganzes Wochenende dem Alkohol und der Schlaflosigkeit frönen und gleichzeitig erwarten Montag morgen eine intensive Schwimmeinheit absolvieren zu können! Durchaus gab es eine Zeit in meinem Leben, da ich solch kühnes Unternehmen wegstecken konnte und die Fahne am nächsten Morgen, die ein oder andere Badeboje mit Blumenbadekappe von der Bahn getrieben hat. Zugegebenermaßen bezieht sich dieser paradiesische Zustand auf meine ersten drei Semester, denen bekannterweise ein paar disziplinierte und zukunftsorientierte Gewohnheiten zum Opfer fallen. Doch auf der Kehrseite der Medaille stand ich selbstbewusst mit einem Bier in der Hand und sang trunken ein Lied der Wildeker Herzbuben! Ich konnte also saufen wie ein Großer und beherrschte zudem auch noch einen großen Teil der hiesigen Volkslieder. Stolz…
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