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Training

Heute gibt es meinen letzten Eintrag zum Trainingslager in Italien, denn morgen früh geht es wieder Richtung Heimat! Gestern gab es noch einmal einen Ruhetag, der aber auch nicht ganz unsportlich verlief. Nach dem Frühstück ging es für einen Lauf in den Pinienwald, bei dem auch einige schnellere Minuten eingebaut wurden. Danach gab es eine Lesepause am Pool (allerdings mit Jacke und bewölktem Himmel). Als ich mittags zum Schwimmen ins Becken ging, fand die Sonne zwischendurch auch mal den Weg durch die Wolken. Meine Arme fanden das Training jedoch nicht so toll und haben sich die ganze Zeit beschwert, obwohl nichts anstrengendes auf dem Plan stand. Mittlerweile melden sich meine Muskeln doch öfters mal und die Müdigkeit steigt, aber so soll es ja auch sein :) Nach dem Schwimmen wurden die letzten 80 Seiten meines Buches gelesen (das war mein Ziel des Ruhetages;)), bevor es zunächst mit dem Auto nach Cesenatico zum Einkauf für den Rückweg und dann noch mit dem Rad an der Strandpromenade entlang nach Cervia ging. So kamen also auch noch 15km mit dem Rennrad zustande. Auf dem Weg ist mir nochmals bewusst geworden, wie viele Hotels hier stehen! Ich weiß gar nicht wo die Menschen alle hin sollen, wenn alle Hotels geöffnet haben und im Sommer alles ausgebucht ist. Dann möchte ich nicht hier sein..

Sina Pool

Bevor der letzte Trainingstag beginnen konnte, wurden wir erstmal nachts um zwei von italienischen Jugendlichen geweckt, die zwei Etagen unter uns ein bisschen randalierten und laut sangen. Also ging es nach dem Frühstück noch etwas verschlafen auf die letzte Radrunde hier. Diesmal ging es nicht direkt raus durch die Felder und in die Berge, sondern zunächst entlang der Küstenstraße durch Cesenatico und an den Hotels vorbei, in denen ich schon vor einigen Jahren meine Osterferien verbracht habe. Dann ging es in die Berge und damit sich der Kreis des Trainingslagers schließt, noch einmal die 18 Serpentinen nach Sogliano hoch. Meine Beine waren zwar etwas angeschlagen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht! Oben habe ich dann eine italienische Radgruppe erwischt, mit denen ich bis nach Cesenatico fahren konnte. Die waren flott unterwegs und es war richtig gut! Vorallem weil ich die ganze Zeit im Windschatten mitrollen konnte und nicht alleine gegen den Wind kämpfen musste ;) Die Italiener haben hier übrigens noch Winter, während ich ohne Ende schwitze und mich über einen schattigen Abschnitt freue, fahren die hier teilweise in Radjacken, Handschuhen und langen Hosen durch die Gegend. So kann man die einheimischen Italiener von den Touristen unterscheiden ;) In Cesenatico gab es noch ein Eis und dann ging es zurück zum Hotel. Nach kurzer Pause folgte noch eine Schwimmeinheit unter blauem Himmel :) und danach Entspannung am Pool, bis ein Gewitter aufzog. Das wurde genutzt, um den Koffer zu packen und nebenbei noch ein bisschen Giro d’Italia zu gucken. Kurz vorm letzten Abendessen, nachdem das Gewitter weiter gezogen war und es ordentlich geregnet hatte, bin ich noch ein Runde Laufen gegangen. Gerade warten wir darauf, dass das nächste Gewitter verschwindet, damit wir das Auto packen können. Morgen früh geht es um vier Uhr wieder nach Hause, wo ich mich dann auf ein paar Tage ruhigeres Training und den Saisonstart in zwei Wochen in Gladbeck freue.

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Ciola

Es ist geschafft, die Radkilometerzahl wurde dreistellig. Gestern bin ich 103 km über den Berg Ciola gefahren. Während der Ausfahrt war es noch recht bewölkt und kurz bevor ich oben war, fielen auch ein paar Tropfen vom Himmel und die Straße war etwas nass, aber kaum der Rede wert. Die Abfahrt war ein Traum, teilweise neu geteerte Straßen und nur wenige Serpentinen, so dass man fast die ganze Zeit zwischen 50 und 65 km/h fährt. Genau mein Ding ;-) Danach ging es dann zur Abwechslung mal wieder gegen den Wind ca. 40 km nach Hause. Das ist hier echt ein Phänomen, man fährt morgens gegen den Wind raus und kommt mittags gegen den Wind wieder zurück. Teilweise ist das wirklich frustrierend und besonders auf den letzten 5 km geht das nochmal ordentlich an die Substanz! Zur Belohnung kam dann aber richtig die Sonne raus und ich konnte mich an den Pool legen und ein wenig erholen, bevor es abends für eine kleine Schwimmrunde ins Becken ging.

Karte Perticara

Heute gab es dann gleich die nächste dreistellige Kilometerzahl mit dem Rad. Diesmal ging es bei super Wetter über einen Höhenweg nach Perticara. Vom Beginn des Anstieges bis nach Perticara sind es rund 35 km (siehe Karte), auf denen es neben kleineren Abfahrten auch ordentlich Anstiege gibt. Aber wenn man sich dann die Landschaft anschaut, weiß man auch warum man sich den Berg hoch quält! Spätestens bei der langen und schnellen Abfahrt sind die Schmerzen in den Beinen auch wieder vergessen! Auf dem Rückweg (natürlich wieder mit Gegenwind) hatte ich dann für einige Kilometer zwei Schweizer Begleiter, bis diese in einem Kreisel zu Fall kamen. Ich weiß nicht wie ich es angestellt habe, und ich habe mich auch schon auf der Straße liegen sehen, aber irgendwie konnte ich noch bremsen. Mit ein wenig Glück und Dank meiner guten Radausbildung bin ich auf dem Rad sitzen geblieben! Es war auf jeden Fall ziemlich knapp. Und die beiden Männer sind auch mit ein paar Schürfwunden noch gut davongekommen. Ich bin dann auf jeden Fall alleine weiter und habe den Kampf gegen den Wind gewonnen ;-) Wieder zurück im Hotel wollte ich mich an den Pool legen, aber dafür war es in der Sonne schon zu warm. Auch eine Abkühlung im Pool half nicht besonders. So ging es nach dem Nudeln essen zur Eisdiele und dann an den Strand. Die Adria war überraschend warm, so dass einem Bad im Meer nichts mehr im Wege stand :-) Abends noch eine kleine Laufrunde durch den Pinienwald und einer der schönsten Tage hier geht dem Ende entgegen. Morgen gibt’s einen verdienten Ruhetag!

18prozent

Landschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Berge

Heute Morgen erwartete uns erneut eine dicke Wolkendecke. So entschied ich mich kurzerhand nicht zuerst mit dem Rad los zu fahren, sondern nach dem Frühstück erst einmal schwimmen zu gehen. 1,5 h und 4,5 km später hatten meine Arme genug und es folgte eine warme Dusche. Ich hatte mal wieder den Pool für mich alleine und zwei, drei Mal ließ sich sogar die Sonne kurz blicken. Dank des Windes war es aber trotzdem nicht besonders warm im Becken.

Nach einer Lesepause und durch Nudeln gestärkt, ging es dann kurz nach Mittag mit dem Rad los. Mittlerweile wurden auch die blauen Lücken am Himmel zahlreicher, so habe ich die Knielinge noch am Hotel wieder ausgezogen, die Armlinge folgten dann fünf Kilometer später. Heute bin ich eine Strecke gefahren, die ich hier noch nie gefahren bin und davon gibt es nichts besonders viele. Ich war mir schon vorher nicht ganz sicher, ob ich den geplanten Weg finden würde und das hat dann auch nicht funktioniert. Dadurch bin ich aber einen anderen 6 Berge 2km langen Anstieg gefahren, der mir wirklich gut gefallen hat. Kein Verkehr und einige steile Abschnitte erwarteten mich und letztendlich bin ich dann auch dort ausgekommen, wo ich hinwollte. Oben bin ich kurz stehen geblieben, um ein Bild zu machen und da hörte ich schon den ersten Donner hinter mir. Es war ziemlich dunkel und deshalb ging es auch schnell weiter den Berg wieder runter. Oben waren die Straßen etwas nass, aber unten im Tal war alles trocken und ich sah nur noch blauen Himmel. Ich fuhr vor den dunklen Wolken her und sah, wie es hinter mir anfing zu regnen. Auf direktem Weg ging es zurück, über mir war blauer Himmel und um mich herum alles dunkle Wolken. Ich war keine 10 Minuten im Hotel, da fing es auch hier an zu gewittern und eine halbe Stunde später folgte der Schauer. Von der 2,5 h Radtour bin ich über 2 Stunden in der Sonne gefahren, viel mehr Sonne konnte ich heute nicht erwischen. Also: alles richtig gemacht..

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Sina Rad

Heute war nach zwei weiteren Belastungstagen, der erste Ruhetag. Vorgestern ging die zweite Radausfahrt der Woche nach Verruchio, einem angenehm zu fahrenden Berg. Nach 40km Anfahrt kam ein etwa zwei Kilometer langer Anstieg auf 300m ü.NN. Danach folgte eine schöne Abfahrt und es ging wieder 35km mehr oder weniger flach Richtung Heimat. Glücklicherweise konnte ich mich dort für gut 15km an einen netten Italiener hängen und im Windschatten ein paar Körner sparen :) Wieder am Hotel angekommen, nutzte ich das gute Wetter, um mich am Pool zu erholen, bevor es nachmittags noch für einige Kilometer in den Pool ging.

Gestern sah der Tag ähnlich aus, nur leider ohne Sonne. Es war den ganzen Tag bewölkt, was mich aber nicht vom Rad fahren abhalten sollte. Geplant war eine meiner Lieblingsstrecken hier, über den „Pieve de Rivoschio“. Dabei fährt man rund 20km ziemlich einsam durchs Hinterland. Allerdings musste ich die Runde frühzeitig abbrechen, denn es fing etwas an zu regnen als ich nach 40km an die Abzweigung zum Berg kam. Da ich alleine unterwegs war, überall dunkle Wolken waren und auf den nächsten 25km kaum Zivilisation herrschen würde, entschied ich mich auf einer Parallelstrecke wieder zurück zu fahren. In den nächsten Tagen werde ich mich aber sicher noch einmal auf den Weg dorthin machen! Auf dem Rückweg überholte mich dann erneut ein Italiener, an den ich mich dran hängen konnte. Wir fuhren bei leichtem Rückenwind gut 10km eine ordentliche Geschwindigkeit (40km/h), bevor sich unsere Wege wieder trennten. Dann kam auch der befürchtete Regen, es fing richtig an zu schütten und ich war klitschnass. Zum Glück war es warm (28°), aber ich wollte trotzdem möglichst schnell wieder nach Hause. 5km später war der Spuck auch schon wieder vorbei und die Straßen waren bis zum Hotel wieder trocken, nur ich nicht ;) Nachmittags habe ich mich dann statt an den Pool aufs Bett gelegt, ein bisschen Giro d’Italia geguckt und gelesen, bevor eine weitere Schwimmeinheit und 20 Minuten Aquajogging anstanden.

Pinienwald

Heute war dann der erste Ruhetag angesagt und so wurde das Frühstück gleich mal um eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Ein Blick aus dem Fenster verhieß erneut nichts gutes, wieder bewölkt. Also ging es zunächst mal ins RomagnaCenter (großes Einkaufscenter), nach Decathlon und in einen Radladen ein paar Orte weiter. Dort gab es für mich dann neue Radschuhe :) Außerdem ging es für das erste Eis in unserer Stammeisdiele noch nach Cesenatico. Es ist zwar bewölkt, aber trotzdem noch super warm. Wieder zurück im Hotel habe ich noch ne Runde gelesen, bevor die lockere sportliche Aktivität des Tages anstand. Nach einer halben Stunde Athletik ging es für einen längeren, lockeren Lauf in die Laufschuhe. Auch wenn meine Oberschenkel am Anfang etwas gemeckert haben, war es schön! Morgen geht’s dann wieder mit dem Rad los, bei hoffentlich besserem Wetter..ihr könntet mal ein paar Sonnenstunden hier runter schicken ;)

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Sina in ItalienFür mich gab es dieses Jahr keinen „Tanz in den Mai“, sondern eine „Fahrt in den Mai“. Dienstag Abend machten wir, d.h. meine Mama und ich, uns auf den Weg nach Cesenatico, Italien. In den nächsten Tagen verbringe ich hier meinen Trainingsurlaub und werde möglichst regelmäßig an dieser Stelle davon berichten.  Bereits in den letzten Jahren ging es für mich häufig mit verschiedenen Trainingsgruppen in diese Region, so dass ich mich beim Radfahren schon fast wie zu Hause fühle und einige schöne Runden kenne. Geschwommen wird im hoteleigenen 25m-Pool und das Lauftraining wird sich hauptsächlich im naheliegenden Pinienwald und am Strand abspielen.  Die Zeiten zwischen den verschiedenen Trainingseinheiten werde ich dann als „Urlaub“ nutzen und mich auf der Liege am Pool beim Lesen, bei einem kleinen Spaziergang zum Strand oder einem Eis in der Stadt, möglichst gut erholen…

An dieser Stelle findet ihr immer alle neuen Berichte:

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Sina RadMit einem Sonnenstrahl direkt ins Gesicht wurde ich heute Morgen geweckt. Kein Regen mehr, sondern blauer Himmel erwartete uns. So wurden also direkt nach dem Frühstück alle Sachen für die erste Radausfahrt in Italien zusammengesucht. Getränke, Müsliriegel, Armlinge, eine kleine Karte, Handy und Taschentücher (leider bin ich hier etwas Allergiegeplagt hier) fanden den Weg in die Trikottasche. Helm, Sonnenbrille, Radschuhe, noch schnell Luft aufpumpen und es konnte losgehen!

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Italien Für mich gab es dieses Jahr keinen „Tanz in den Mai“, sondern eine „Fahrt in den Mai“. Dienstag Abend machten wir, d.h. meine Mama und ich, uns auf den Weg nach Cesenatico, Italien. In den nächsten Tagen verbringe ich hier meinen Trainingsurlaub und werde möglichst regelmäßig an dieser Stelle davon berichten.  Bereits in den letzten Jahren ging es für mich häufig mit verschiedenen Trainingsgruppen in diese Region, so dass ich mich beim Radfahren schon fast wie zu Hause fühle und einige schöne Runden kenne. Geschwommen wird im hoteleigenen 25m-Pool und das Lauftraining wird sich hauptsächlich im naheliegenden Pinienwald und am Strand abspielen.  Die Zeiten zwischen den verschiedenen Trainingseinheiten werde ich dann als „Urlaub“ nutzen und mich auf der Liege am Pool beim Lesen, bei einem kleinen Spaziergang zum Strand oder einem Eis in der Stadt, möglichst gut erholen ;)

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Auf dem RadDie Osterfeiertage bieten sich normalerweise an, um den ein oder anderen Kilometer auf dem Rad zu absolvieren. Besonders für uns, da wir nicht nach Mallorca fliegen können. Doch laut Wetterbericht erwartete uns eine „Kältespitze“. Oh, ja toll. Wie einladend…

Aber in 3 Wochen erwartet mich der Mettmanner Duathlon, bis dahin wollte ich eigentlich schon mal auf dem Rad gesessen haben. Bis jetzt kann ich nur 2 kürzere Touren durch die Wuppertaler Region verzeichnen. Also schwangen Lena und ich uns am Ostermontag auf unsere Canyon Bikes ;) um bei 1° aber bei herrlichem Sonnenschein knapp 45 km abzuspulen.

Es hat wirklich richtig Spass gemacht mal wieder auf dem Zeitfahrrad zu sitzen und vor allem mal ohne die Wuppertaler Berge zu rollen. Lena konnte zum ersten Mal „Lili“ (ihr neues Rennrad) testen und so schnurrten unsere Räder herrlich über den Asphalt. Aber wie (verkopfte) Triathleten leider oft so sind, macht sich aufgrund der Zahlen im Nachhinein Ernüchterung breit, anstatt sich über die schöne Tour zu freuen.

45km ist ja nun nicht wirklich viel.

Aber uns sind die Füße abgefroren.

25 km/h im Schnitt ist nicht wirklich schnell.

Aber es war windig.

Eigentlich hätten wir auch mehr fahren können.

Aber die Runde war zu Ende…

Freunde sind am gleichen Tag mehr und schneller gefahren.

Aber wir laufen am Sonntag einen Halbmarathon.

In etwa so sah unser Zwiegespräch aus. Am Ende bleibt hauptsächlich die Überzeugung, dass bis zu den ersten Wettkämpfen noch einiges passieren muss. Aber ich glaube zu dieser Erkenntnis gelange ich zu Beginn jeder Saison, egal wie lange der Winter scheint. Selbstermahnung: Locker bleiben, alles zu seiner Zeit.

 

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Triathlife Hits Vol-1Obwohl wir uns eigentlich seit gestern offiziell im Frühling befinden, liegt in Wuppertal Schnee. Für uns bedeutet das, weiter auf der Rolle zu trainieren. Für alle die das gleiche Schicksal teilen, bieten wir die Triathlife Indoor Cycling Hits Vol. 1! 20 schweißtreibende und motivierende Songs.

Viel Spass!

 

 

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