Triathlon ist ja bekanntlich eine sehr zeitaufwändige Freizeitbeschäftigung. Viele Athleten investieren zehn oder mehr Stunden pro Woche in ihr geliebtes Hobby. Die Zeit, die für Wettkämpfe, Fahrrad putzen oder Internetrecherchen zu den neusten Laufschuhmodellen drauf geht, ist hier noch nicht eingerechnet. Ist das eigentlich mit der Liebe vereinbar? Wie schafft man es am besten, so ein Hobby und seine Beziehung unter einen Hut zu kriegen? Was kann ich tun, wenn es zu Konflikten kommt wegen meinem Hobby? Diese und weitere Fragen habe ich heute dem Sozialpsychologen und bekanntem Beziehungsexperten Prof. Dr. Manfred Hassebrauck gestellt. Er ist Deutschlands führender Experte auf den Gebieten Partnerwahl und Liebesleben: Seit 30 Jahren erforscht er, wie man es schafft eine erfüllte Beziehung zu führen. Ich habe seit den ersten Semestern das Glück an der Uni Wuppertal seine Vorlesungen hören zu können.
Der Januar ist ja bekanntlich in der Gesamtbevölkerung schon aufgrund der Witterungsbedingungen nicht sonderlich beliebt. Bei einer Gruppe ist er jedoch (glaub ich) besonders verhasst: bei Studenten. Zwei Wochen vor Ende des Wintersemesters befinden wir uns mitten in der heißen Phase von Klausurvorbereitungen. Genervt und gereizt von ständigen Lernsessions fühlen wir uns auch körperlich irgendwie viel abgeschlagener als sonst. Als Psychologin und “Gerne-psychologische-Studien-Zitiererin” habe ich mich daher heute gefragt, welche Auswirkungen eigentlich so eine stressige Prüfungszeit (oder allgemein beruflicher Stress) auf die sportliche Leistungsfähigkeit bzw. das Training hat.
