Am Wochenende blätterte Lena zufällig in der Biographie von Lance Armstrong (“Tour des Lebens”), die noch in meinem Regal stand. Es ist schon einige Zeit her, dass ich diese gelesen habe und hatte daher die Formulierungen gar nicht mehr vor Augen. Liest man einige Textstellen mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der gute Mann zur Leistungssteigerung alles genommen hatte was es nur so gab, wird einem doch etwas schlecht. “Es fühlte sich so leicht an” oder “ich habe nie leistungssteigernde Mittel genommen”. Diese Sätze wirken jetzt erst so richtig dreist gelogen.
Aber Herr Armstrong kann es ja offensichtlich nicht lassen. Soeben habe ich auf sueddeutsche.de gelesen, dass er jetzt Schwimmer werden will. Trotz seiner lebenslangen Sperre darf er bei den Regionalmeisterschaften in seiner Heimat Austin (Texas) an den Start gehen.
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