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Sina in ItalienFür mich gab es dieses Jahr keinen „Tanz in den Mai“, sondern eine „Fahrt in den Mai“. Dienstag Abend machten wir, d.h. meine Mama und ich, uns auf den Weg nach Cesenatico, Italien. In den nächsten Tagen verbringe ich hier meinen Trainingsurlaub und werde möglichst regelmäßig an dieser Stelle davon berichten.  Bereits in den letzten Jahren ging es für mich häufig mit verschiedenen Trainingsgruppen in diese Region, so dass ich mich beim Radfahren schon fast wie zu Hause fühle und einige schöne Runden kenne. Geschwommen wird im hoteleigenen 25m-Pool und das Lauftraining wird sich hauptsächlich im naheliegenden Pinienwald und am Strand abspielen.  Die Zeiten zwischen den verschiedenen Trainingseinheiten werde ich dann als „Urlaub“ nutzen und mich auf der Liege am Pool beim Lesen, bei einem kleinen Spaziergang zum Strand oder einem Eis in der Stadt, möglichst gut erholen…

An dieser Stelle findet ihr immer alle neuen Berichte:

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triathlife_SportSchau

 

Willkommen zur Triathlife Liveschaltung am 1. Mai 2013. Wir präsentieren heute zwei sportliche Highlights in NRW. Am Vormittag startet Lars beim “run & roll” Duathlon in Mönchengladbach über die Sprintdistanz. Im Anschluss daran läuft Ivo in Osterath/Meerbusch 10km. Unsere Topschwimmerin Sina wird währenddessen im Auto sitzen. Sie ist auf dem Weg in die Sonne, um sich auch mal ohne Krankheit im Trainingslager auf die Saison vorzubereiten. Wir erwarten sie mit braungebrannten Beinen und ordentlich Radkilometern in 10 Tagen zurück.

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Ein kleiner Motivationsschub für die lange Trainingseinheit am morgigen Feiertag.

 

Cinderella – Triathlon Movie from oruminante on Vimeo.

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Die Saison hat endlich angefangen mit einem spannenden und harten Rennen beim Mettmann Duathlon.

Heute ging nicht nur um einen Formtest: Der Duathlon sollte als Entscheidungshilfe für die Zusammensetzungen unserer drei Ligamannschaften dienen. Das bedeutete für uns: Knallgas von Anfang an

Andi auf dem RennerIvo kann sogar noch lachenAndi hat sich diesen Plan auch sofort zu Herzen genommen und rannte den ersten der 5 Kilometer im 3:05 min/km Schnitt an. Ich und ein weiteres Teammitglied (Jan) hängten uns dran. Mir wurde angesichts des Streckenprofils Angst und Bange. Was das heute noch geben sollte… Aber das Tempo verringerte sich etwas und nach Kilometer 2 hatte ich meinen Rhythmus gefunden. So liefen wir in einer fünfer Gruppe die recht profilierte Strecke und wechselten uns mit der Führungsarbeit ab. Andi sollte allerdings den ersten Kilometer bereuen, er musste 500m vor der Wechselzone abreißen lassen. Umso härter gestaltete sich für ihn die Radstrecke.

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Lena_runMittlerweile habe ich festgestellt, dass jeder im Multisport so seine Stärken und Schwächen hat. Nachdem ich vor einem Jahr mit drei neuen Sportarten begonnen habe, kristallisieren sich diese auch bei mir so langsam heraus: Das Laufen wurde mir leider nicht in die Wiege gelegt! Zumindest noch nicht. Um etwas Erfahrung zu sammeln und das Laufen im Wettkampf anzutesten, stand vor zwei Wochen im Rahmen des “Internationalen Haltener Halbmarathons” (siehe Bericht) mein erster Lauf über die 10km an. Sehr aufgeregt und unsicher stand ich dann zwischen den anderen Läufern des recht kleinen Feldes an der Startlinie. Ich befolgte den Rat der anderen und drängelte mich nicht zwischen die nicht-vorhandenen Kenianer an der Startlinie. Schön langsam starten, immer schön die Zeit kontrollieren blablub. Ich lief mit der vorletzten Gruppe und versuchte meinen Rythmus zu finden. Die Strecke beinhaltete keine steilen Berge, wie ich sie aus Wuppertal kenne. In Haltern gab es vor allem weniger steile, aber dafür vor allem auf den ersten Kilometern langgezogene Anstiege. Diese kosteten mich einige Körner, zumal wir einen völlig flachen Kurs erwartet haben. Beim ersten lief ich noch gut gestimmt an einer tierisch keuchenden älteren Dame (in Kuschelfleecejacke und Tchibo- Baumwoll- Wellnesshose) in Begleitung ihres Marathonopi-Gatten (zumindest nehm ich aufgrund des Finishershirts “Kirchweih Ultra 2001″ was in der Richtung an) vorbei. In einem kurzen Überflug kamen mir Gedanken wie: “Wieso macht man hier man hier mit, wenn man noch nie gelaufen ist.”

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Halterner SchnitzeljagdPünktlich zum (gefühlten) ersten sonnigen Tag des Jahres, wollten wir unsere private Winterlaufserie (Pulheim Staffelmarathon / Ecco indoor Trail) beenden und beim internationalen Haltern Halbmarathon den 10er bzw. 21km laufen. Zu diesem hochkarätigen Event konnten wir sogar Sina und Andi überzeugen. Lena wollte ihren ersten 10km Wettkampf absolvieren, Sina ihren ersten Halbmarathon laufen und Andi und ich wollten unter 1:25 Std. bleiben.

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Lance schwimmt. Quelle: tri-mag.de / © xterraplanet.comAm Wochenende blätterte Lena zufällig in der Biographie von Lance Armstrong (“Tour des Lebens”), die noch in meinem Regal stand. Es ist schon einige Zeit her, dass ich diese gelesen habe und hatte daher die Formulierungen gar nicht mehr vor Augen. Liest man einige Textstellen mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der gute Mann zur Leistungssteigerung alles genommen hatte was es nur so gab, wird einem doch etwas schlecht. “Es fühlte sich so leicht an” oder “ich habe nie leistungssteigernde Mittel genommen”. Diese Sätze wirken jetzt erst so richtig dreist gelogen.

Aber Herr Armstrong kann es ja offensichtlich nicht lassen. Soeben habe ich auf sueddeutsche.de gelesen, dass er jetzt Schwimmer werden will. Trotz seiner lebenslangen Sperre darf er bei den Regionalmeisterschaften in seiner Heimat Austin (Texas) an den Start gehen.

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Auf dem RadDie Osterfeiertage bieten sich normalerweise an, um den ein oder anderen Kilometer auf dem Rad zu absolvieren. Besonders für uns, da wir nicht nach Mallorca fliegen können. Doch laut Wetterbericht erwartete uns eine „Kältespitze“. Oh, ja toll. Wie einladend…

Aber in 3 Wochen erwartet mich der Mettmanner Duathlon, bis dahin wollte ich eigentlich schon mal auf dem Rad gesessen haben. Bis jetzt kann ich nur 2 kürzere Touren durch die Wuppertaler Region verzeichnen. Also schwangen Lena und ich uns am Ostermontag auf unsere Canyon Bikes ;) um bei 1° aber bei herrlichem Sonnenschein knapp 45 km abzuspulen.

Es hat wirklich richtig Spass gemacht mal wieder auf dem Zeitfahrrad zu sitzen und vor allem mal ohne die Wuppertaler Berge zu rollen. Lena konnte zum ersten Mal „Lili“ (ihr neues Rennrad) testen und so schnurrten unsere Räder herrlich über den Asphalt. Aber wie (verkopfte) Triathleten leider oft so sind, macht sich aufgrund der Zahlen im Nachhinein Ernüchterung breit, anstatt sich über die schöne Tour zu freuen.

45km ist ja nun nicht wirklich viel.

Aber uns sind die Füße abgefroren.

25 km/h im Schnitt ist nicht wirklich schnell.

Aber es war windig.

Eigentlich hätten wir auch mehr fahren können.

Aber die Runde war zu Ende…

Freunde sind am gleichen Tag mehr und schneller gefahren.

Aber wir laufen am Sonntag einen Halbmarathon.

In etwa so sah unser Zwiegespräch aus. Am Ende bleibt hauptsächlich die Überzeugung, dass bis zu den ersten Wettkämpfen noch einiges passieren muss. Aber ich glaube zu dieser Erkenntnis gelange ich zu Beginn jeder Saison, egal wie lange der Winter scheint. Selbstermahnung: Locker bleiben, alles zu seiner Zeit.

 

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Lars auf dem Weg zur BestzeitUnser Freund und Trainingspartner Lars hat am vergangenen Wochenende einen grandiosen Wettkampf bei der Duisburger Winterlaufserie abgeliefert. Über die 10km lief er mit 37:22 Min auf Platz 3 seiner Altersklasse.

Wir sind stolz auf ihn und gratulieren ihm zu dieser super Leistung.
Jetzt kann die Triathlon Saison kommen!

Seinen Bericht gibt es hier.

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